EU fordert strengere Kontrollen bei Kinderspielzeug
Geschrieben von: Arabella
Von der EU-Industriekommission wurden neue Sicherheitsanforderungen für Kinderspielzeuge erlassen. Zukünftig sollen Produkte für Kinder strenger kontrolliert werden und Waren, die nicht den Richtlinien der Sicherheit entsprechen, sollen sofort vom Markt genommen und beseitigt werden.Ausschlaggebend für diese Gesetzesänderungen war die Aufforderung von EU-Industriekommissar Antonio Tajani, der die Regierung der Europäischen Union in der Pflicht sieht, Kinderspielwaren besser zu kontrollieren, um den Nachwuchs vor Gefahrenquellen zu schützen. Kinder sollen dadurch besser vor gesundheitsschädigenden Produkten, wie gefährlichen oder Giftstoffe enthaltenden Spielwaren, geschützt werden. Seit dem 20. Juli 2011 sind die neuen Sicherheitsanforderungen für Spielwaren offiziell in Kraft getreten und alle Prüfstellen der EU-Mitgliedsstaaten sind zur strengen Durchsetzung dieser Regelungen verpflichtet. Zu den neuen Anforderungen der Spielzeugsicherheit zählen auch Kontrollen von inländischen Spielzeugproduzenten, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollen. Auch Grenzkontrollen beim Import von Produkten für Kinder unterliegen ab jetzt strengeren Vorschriften, vor allem wenn Waren aus Drittländern wie China stammen. Falls diese Produkte nicht den neuen Qualitätsstandards entsprechen, können sie direkt nach ihrem Import vernichtet werden. Zu den wichtigsten Spielzeugherstellern in Europa zählen laut Angaben des Verbandes der europäischen Spielzeughersteller (TIE) Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien. Den außereuropäischen Spielzeugmarkt dominiert China mit einem Anteil von 86 Prozent an allen Importen von Spielwaren. Durch die neuen Richtlinien verfügt die EU über die höchsten Sicherheitsstandards weltweit im Bezug auf Spielwarenkontrollen, um die jüngsten Mitbürger zu schützen.