Maniok – der exotische Kartoffelersatz
Geschrieben von: Babett
Reis, Kartoffeln, Nudeln: Die Zahl an leckeren Beilagen ist begrenzt. Wer auf der Suche nach einer besonderen Zutat für sein nächstes Menü ist, sollte es einmal mit Maniok versuchen. Die Maniokpflanze stammt ursprünglich aus Südamerika, wo sie als Yuca oder Kassave bekannt ist. Heute wird sie in wärmeren Regionen in der ganzen Welt angebaut. Gegessen wird die Wurzel der Pflanze, welche in Geschmack und Zubereitung stark der heimischen Kartoffel ähnelt. Sie ist von außen dunkel, wie von einer dünnen Rinde umgeben, und innen weiß. Die Maniok-Wurzel ist in der Regel 30 bis 50 Zentimeter lang, kann aber auch bedeutend größer werden. Die Zubereitung ist einfach und unkompliziert. Zunächst wird die Wurzel geschält und anschließend gekocht, bis sie weich ist. Man sollte Maniok nicht roh verzehren, da sie Giftstoffe enthalten. Die Maniok-Wurzel ist äußerst vielseitig. Als Beilage kann sie als Kartoffelersatz verwendet werden. Sie hat kaum Eigengeschmack und passt darum hervorragend zu jedem Gericht. Zudem ist sie sehr sättigend. Die Konsistenz ist etwas härter und faseriger als bei der Kartoffel. Sie macht sich außerdem gut in Suppen oder kann ähnlich der Kartoffel gerieben und als Puffer zubereitet werden. Fortgeschrittene können die Wurzel auch frittieren. Trotz des hervorragenden Geschmacks und der einfachen Zubereitung ist Maniok in Deutschland noch relativ unbekannt. Darum erhält man die Wurzel in der Regel nicht im Supermarkt um die Ecke, aber die Suche lohnt sich. In größeren Städten führen vor allem afrikanische und asiatische Lebensmittelgeschäfte die vielseitige Pflanze. Häufig gibt es sie auch bereits geschält im Tiefkühlfach.