Sushi für Einsteiger

Sushi, die kleinen japanischen Häppchen aus Reis und rohem Fisch, haben auch in unseren Breiten unzählige Anhänger gefunden. Die kleinen Kunstwerke sind gesund und kalorienarm, sodass man ohne schlechtes Gewissen einmal so richtig zugreifen kann. Mit etwas Fantasie und Fingerspitzengefühl kann man Sushi-Häppchen auch problemlos selbst machen. Die wichtigste Zutat ist Reis. Im Asia Shop gibt es speziellen Sushi-Reis, der sehr klebrig ist, was für die Zubereitung wichtig ist. Darüber hinaus benötigt man Nori, gerösteten Seetang. Die weiteren Zutaten sind variabel. Wer für den Anfang weniger exotische Zutaten verwenden möchte, ist mit Lachs, Thunfisch, Garnelen, Avocados, Mohrrüben, Gurken und Ei gut beraten. Zunächst wird der Reis zubereitet. Damit er nicht zu stark klebt, sollte man ihn vorher gründlich waschen. Anschließend kocht man ihn mit sehr wenig Wasser und lässt ihn quellen. Zum Schluss verrührt man ihn mit einer Mischung aus Essig, Salz und Zucker und lässt ihn abkühlen. Anschließend kann man sich sein ganz individuelles Häppchen zusammenstellen. Es gibt unzählige Rezepte für Susi, doch besonders viel Spaß machen auch Eigenkreationen, schließlich gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. Man unterscheidet grob drei Sushi: Maki werden gerollt, Nigiri belegt und Temaki sind tütenförmig. Für ein einfaches Nigiri füllt man auf ein Rechteck aus Noriblättern Reis. In die Mitte wird ein dünner Streifen Fisch mit Gemüse gelegt. Anschließend wird das Ganze zusammengerollt. Typische Beilagen sind eingelegter Ingwer, Sojasauce und Wasabipaste. Die Wasabipaste ist äußerst scharf, weswegen man sie nur in winzigen Mengen verwenden sollte. Falls die eigenen Suhsi-Kreationen zunächst noch etwas unförmig aussehen, keine Panik: Übung macht den Meister! Sushi wird übrigens traditionell mit der Hand gegessen.